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Facts & Figures

Der Medienkonsum verändert sich

Der Medienkonsum verlagert sich immer mehr ins Internet. Vor allem die jüngere Generation verabschiedet sich immer mehr vom TV und verbringt ihre Zeit online. Das Internet hat das Fernsehen als Leitmedium mittlerweile in vielen Ländern je nach Alterskategorie bereits abgelöst. Bei den 16- bis 24-Jährigen hat dies bereits seit längerem stattgefunden. Wenn Sie das nicht glauben, dann beobachten Sie Ihre Kinder, wie diese kommunizieren und wo sie sich im Markt aufhalten.

Man spricht schon seit Jahren von Digital Immigrants und Digital Natives sowie einem digitalen Graben zwischen den Generationen. Die einen, die Digital Natives, wachsen mit dem Internet auf. Sie kennen eine Welt ohne Internet nicht. Auf der anderen Seite sind die vor 1980 Geborenen, die sogenannten Digital Immigrants, die das Internet wohl nutzen, aber eher wie Immigranten in einem fremden Land. Der Spiegel schrieb 2008 in seinem Artikel „Macht das Internet doof?“ Folgendes, das diesen digitalen Graben hervorragend charakterisiert. Obwohl der Artikel ja schon einige Jahre alt ist, bringt er es genau auf den Punkt.

„Auf der einen Seite steht die Generation Drehwählscheibe, die noch Gebrauchsanweisungen studiert, den iPod für einen verbesserten Walkman hält, das Handy für ein Mobiltelefon und den Laptop für eine moderne Schreibmaschine. Und auf der anderen die sogenannten Digital Natives, die Eingeborenen des Internets. Neue Kommunikationsmedien sind für sie ein großer digitaler Komplex, den sie intuitiv beherrschen und der simultanes Denken und Handeln erforderlich macht. Schnelle Sprünge also anstelle der linearen Denktradition älterer Generationen, die noch mit dem Sender-Empfänger-Modell aufgewachsen sind und trotzig festhalten an Büchern, Zeitungen und Tagesschau.“

Quelle: Der Spiegel (2008)


In diesem Kapitel:


Autor Jörg Eugster / Jörg Eugster G+ / Online-Marketing wifimaku G+