Keyword Targeting |
Neben der bekannten Möglichkeit, Keywords in Suchmaschinen buchen zu können (z. B. Google AdWords), gibt es weitere Möglichkeiten, Suchbegriffe zu bewerben. Bezüglich der Möglichkeiten, Suchbegriffe in Suchmaschinen buchen zu können, verweisen wir Sie auf das Kapitel Suchmaschinenwerbung mit Google AdWords (SEA). In diesem Kapitel möchten wir auf weitere Möglichkeiten mit Keyword Targeting eingehen.
Einige Websites bieten auch an, auf Keywords zu „targeten“. Das heisst, kommt in einem Text (meist in einem Nachrichtentext) ein bestimmtes Keyword vor, wird ein vorher definiertes Banner ausgespielt.
Allerdings ist hier auch Vorsicht geboten, denn es gibt bereits eine ganze Reihe netter Beispiele, wie diese Form der Werbung auch nach hinten losgehen kann. Nehmen wir an, eine Airline bucht das Keyword „Flug“ und der Werbebanner erscheint dann neben dem Newsartikel „Tragischer Absturz bei XYZ Airways“ oder ein Anbieter von Rum bucht eben dieses Keyword und erscheint neben der News „13-Jähriger säuft sich an Rum fast zu Tode“. Thematisch passend sind die Beispiele ja, aber in diesen Zusammenhängen möchte sicherlich kein Werbetreibender Werbung machen.
Das semantische Targeting gilt daher als weiterentwickeltes Keyword-Advertising, da sich dieses dem Sinnzusammenhang (auch bei negativen Zusammenhang) und auch der Mehrdeutigkeit vieler Wörter bewusst ist. Der Anspruch von gutem semantischen Targeting wäre, obige Fälle zu vermeiden.
Die Schweizer Suchmaschine search.ch bietet Keyword-Banner an. Unten stehendes Beispiel zeigt, dass bei Eingabe des Begriffes „Fotobuch“ ein Leaderboard eines Fotobuchanbieters eingeblendet wurde.
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Diverse Anbieter bieten sogenannte Keyword Ads an. Wenn der Benutzer den Mauszeiger über einen bestimmten Begriff auf einer Website bewegt, wird die Werbung eingeblendet, wie das in der nachfolgenden Abbildung ersichtlich ist.
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Neben reinem Text kann auch ein grafisches oder multimediales Werbemittel (z. B. ein Video) eingeblendet werden.
Autor Daniel Hünebeck. |