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Multimedia Sharing Sites

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Zu den Multimedia Sharing Sites zählen primär die Foto-Sharing-Services und die Videoportale. Im Web 2.0 erstellt man Fotoalben online und teilt diese mit seinen Freunden. Ebenso werden Videos mit der Allgemeinheit geteilt.

Foto-Sharing-Services

Foto-Sharing ist das Zurverfügungstellen von digitalen Fotos im Internet. Jeder kann seine Fotos entweder privat nutzen und sie mit Freunden teilen oder sie veröffentlichen und damit für jedermann sichtbar machen.

Die ersten Foto-Sharing-Seiten entstanden ab Mitte der 1990er-Jahre und dienten fast ausschliesslich der Onlinebestellung von gedruckten Fotos. Eine Reihe von weiteren Foto-Sharing-Seiten folgte dann ab Anfang der 2000er-Jahre mit dem Ziel, einen permanenten und zentralen Zugang zu den Benutzerfotos und in manchen Fällen auch Videoclips (s. Video-Sharing) zur Verfügung zu stellen.
Die bekanntesten Foto-Sharing-Services sind Flickr von Yahoo! und Picasa von Google. Über die Fotoplattform Panoramio von Google kann man Fotos hochladen und diese mit der zutreffenden Geolocation versehen. Die so der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellten Bilder werden einige Zeit später auf Google Maps und Google Earth auf einem eigenen Layer dargestellt.

Im weitesten Sinn stellt das Portal www.webcams.travel (wird vom Autor Jörg Eugster betrieben) einen Sharing-Service für Webcams dar. Dort kann man ähnlich wie bei Panoramio aktuelle Webcam-Bilder hosten lassen, die dann ebenfalls kurze Zeit später auf Google Maps und Google Earth eingeblendet werden können. Ebenso werden die Webcams auch für Mobile Apps zur Verfügung gestellt: iPhone: WorldView, Android: Worldscope und Windows Phone 7: Worldcam.

Videoportale

Auf Videoportalen kann man seine Videos hochladen und der Allgemeinheit zur Verfügung stellen. Zu den bekannten proprietären Portalen zählen YouTube, MyVideo, Clipfish, sevenload und vimeo.

YouTube

Seit die Videosharing-Plattform YouTube im Herbst 2006, nach nur eineinhalb Jahren des Betriebes, von Google für rund 1,6 Mrd. USD übernommen wurde, denkt man über diese neue Art der Verbreitung anders. Jeder kann mit einfachsten Mitteln zum Sender einer Botschaft werden, was bis vor Kurzem noch den Fernsehstationen vorbehalten blieb. YouTube hat das Potenzial, zum „Fernsehsender“ der Zukunft zu werden, bzw. ist auf dem besten Weg dahin. Viele Jugendliche konsumieren heute mehr YouTube-Videos, als sie selber fernsehen.

Im Januar 2012 werden täglich 4 Milliarden Videos angeschaut und jede Minute 60 Stunden Videomaterial hochgeladen.

YouTube entwickelt sich als Marketingkanal

YouTube startete am 23. April 2005 mit dem Video „Me at the zoo“. Viele Digital Immigrants glauben heute noch, dass solche belanglosen Inhalte völlig überflüssig seien. Aber das, was mit „unwichtigen“ Videos der User begann, hat sich zur grössten Videoplattform der Welt entwickelt und ist dabei, sich zu einem wichtigen Unterhaltungs- und Marketingkanal zu entwickeln. Auf YouTube werden heute jede Minute mehrere Stunden an Videomaterial hochgeladen und Millionen Clips angesehen. Der Claim von YouTube drückt diese neue Art der Mitbeteiligung und Austausch mit anderen am treffendsten aus:

Broadcast yourself.

Das erste Video auf Youtube

Me at the Zoo vom 23. April 2005

Quelle: http://www.youtube.com/watch?v=jNQXAC9IVRw

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